Gemeinsamer Aufruf zu umwelt- und klimafreundlichem EU-Aufbau

EU-Umweltminister: Wiederaufbau-Programm soll sich an umwelt- und klimapolitischen Zielen ausrichten

Der mehrjährige EU-Finanzrahmen und der EU-Wiederaufbauplan sollen wesentlich zu den umwelt- und klimapolitischen Zielen der EU beitragen. Dafür sprachen sich die EU-Umweltminister und –ministerinnen am 13.07.2020 im Rahmen einer informellen Videokonferenz unter Leitung von Bundesumweltministerin Svenja Schulze in einer gemeinsamen Erklärung aus. Zudem vereinbarten sei darin, die Einigung auf die anstehenden umwelt- und klimapolitischen EU-Schlüsseldossiers 2020 als oberste Priorität zu behandeln – hier die BMU-Medienmitteilung. weiterlesen…

Anteil der Erneuerbaren stagniert auf niedrigem Niveau

Neues AEE-Hintergrundpapier zu Klimaschutz im Verkehr

Beim Einsatz Erneuerbarer Energien wurden im vergangenen Jahr keine Fortschritte erzielt. Deren Anteil stagnierte bei 5,6 Prozent. Das zeigt das neue Hintergrundpapier der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE). „Der Verkehr ist und bleibt das Sorgenkind beim Klimaschutz. Der Trend zeigt seit Jahren in die falsche Richtung. Im Jahr 2019 stiegen die CO2-Emissionen in diesem Sektor um mehr als eine Million Tonnen“, sagt der Geschäftsführer der AEE, Robert Brandt. weiterlesen…

Forschungs­daten­infrastruktur für Katalyse

NFDI4Cat (NFDI for Catalysis-Related Sciences) erhält Förderung

Als eines von neun Konsortien erhält das Konsortium NFDI4Cat am 30.06.2020 eine Förderung für den Aufbau einer Nationalen Forschungsdateninfrastruktur für den Zeitraum Oktober 2020 – September 2025. NFDI4Cat wird sich auf den Bereich der Katalyse konzentrieren. Die finale Entscheidung zur Förderung wurde am 26.06.2020 durch die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) getroffen, die damit der Empfehlung des Expertengremiums der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) folgte.Beteiligt sind u.a. das Max-Planck-Institut für Dynamik komplexer technischer Systeme Magdeburg und das Mülheimer MPI für Chemische Energie-Konversion (MPI CEC). weiterlesen…

Robuste Materialien in Schwingung versetzt

Kieler Physikteam beobachtet in Echtzeit extrem schnelle elektronische Änderungen in besonderer Materialklasse

In der Physik werden eben sogenannte topologische Materialien intensiv erforscht, in der Elektronik könnten sie ganz neue Funktionen ermöglichen. Sie zeichnen sich durch besondere elektronische Eigenschaften aus, die außerdem sehr robust gegenüber äußeren Einflüssen sind. Die Änderungen der elektronischen Eigenschaften dieses Materials konnten Physikerinnen und Physiker der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU, Medienmitteilung vom 07.07.2020) in Kooperation mit Forschungsgruppen des Max-Planck-Instituts für Chemische Physik fester Stoffe in Dresden, der Tsinghua University in Peking und der ShanghaiTech University jetzt erstmals in Experimenten in Echtzeit beobachten. weiterlesen…

Warum es noch keine europäische Energiepolitik gibt

BR24: Frankreich kommt nicht los vom Atomstrom

Auch wenn das Skandal-AKW Fessenheim im Elsass jetzt endgültig zugemacht wird (der Rückbau wird Jahre dauern), erzeugt Frankreich seinen Strom nach wie vor überwiegend in Atomkraftwerken. Wind und Sonne kommen gerade mal auf zehn Prozent – obwohl die natürlichen Voraussetzungen dafür sehr günstig wären. Warum in Frankreich die Energiewende stockt? Ausschnitte aus einem Hintergrund von Manuela Roppert auf BR24. weiterlesen…

“Kohleausstieg ist zur Farce verkommen”

Fünf Wahrheiten über den deutschen Kohleausstieg

“Der deutsche Kohleausstieg ist zu einer Farce verkommen”, stellt Nicole Weinhold am 12.07.2020 in Erneuerbare Energien sarkastisch fest. Am Ende bleibe nur das Wissen darüber, “dass die Politik den Energiekonzernen treu ergeben ist”. Die Nähe der Politik zur Wirtschaft sei zwar nichts Neues, und der Lobbyismus beherrsche sowohl auf Bundes- wie auch auf Landesebene das Thema Kohleausstieg. Was vielen aber nicht klar sei: “Jeder deutsche Bürger muss dafür teuer bezahlen”. Weinhold zählt fünf Punkte auf, die uns zu denken geben sollten. weiterlesen…

Elektronen auf der Überholspur

Mikroskopische Strukturen könnten Perowskit-Solarzellen noch leistungsfähiger machen

Solarzellen auf Basis von Perowskitverbindungen könnten die Stromgewinnung aus Sonnenlicht bald noch effizienter und günstiger machen. Bereits heute übersteigt die Effizienz dieser Perowskit-Solarzellen im Labor die der gängigen Solarzellen aus Silizium. Ein internationales Team um Stefan Weber vom Max-Planck-Institut für Polymerforschung in Mainz hat nun mikroskopische Strukturen in Perowskit-Kristallen gefunden, die den Ladungstransport in der Solarzelle lenken können. Eine geschickte Ausrichtung dieser Elektronen-Autobahnen könnte Perowskit-Solarzellen noch leistungsfähiger machen. weiterlesen…

„Das Klima ist ein gemeinsames Gut, von allen und für alle”

UNO/Vatikan: Gemeinsamer Plan gegen Klimawandel nötig

Der Klimawandel sei ein globales Problem, das eines gemeinsamen Plans bedürfe. Das sagte Erzbischof Ivan Jurkovi?, Ständiger Beobachter des Heiligen Stuhls bei den Vereinten Nationen in Genf, einer Medienmitteilung von Radio Vatikan zufolge im Rahmen der 44. Sitzung des Menschenrechtsrates. Der vatikanische Diplomat konzentrierte sich bei seinem neuen Redebeitrag insbesondere auf die Klimafrage. weiterlesen…

Knebelvertrag Energiecharta torpediert die Klimaziele

Kritiker fordern den Austritt der EU-Länder aus dem Vertrag

Um die Klimaziele zu erreichen und den Klimawandel noch irgendwie in den Griff zu bekommen, muss die Gewinnung und Verbrennung von Öl und Kohle ein Ende finden. Danach müssten alle Staaten, die das Pariser Klimaabkommen unterschrieben haben, handeln. Der angekündigte Kohleausstieg in Deutschland ist da ein logischer Schritt. Doch die Bundesregierung will dafür den Kohlekonzernen hohe Entschädigungen zahlen. Die Kohle-Konzerne Leag und RWE sollen die enorme Summe von rund 4,35 Milliarden Euro erhalten. Warum? Für das Portal energiezukunft hat Nicole Allé nachgeforscht.
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Bau von Österreichs größtem PV-Park begonnen

OMV und VERBUND: Einsparung von rund 10.000 Tonnen CO2 pro Jahr – Kritik von Greenpeace

Das Öl- und Gasunternehmen OMV und VERBUND, größter österreichischer Stromerzeuger und einer der größten europäischen Wasserkraftbetreiber, haben am 08.07.2020 mit dem Bau der größten Flächen-PV-Anlage in Österreich begonnen. Das zehn Millionen Euro teure Projekt soll ein Zehntel des Stromverbrauchs der OMV Austria decken und als Pilotprojekt für weitere solche PV-Anlagen auch im Ausland dienen. Greenpeace kritisierte den Spatenstich scharf als Greenwashing-Projekt des Öl-Konzerns: Die Anlage werde „missbraucht, um noch mehr klimaschädliches Öl und Gas zu produzieren“. weiterlesen…