Große Wäsche

Aufbereitung von Biogas mit ionischen Flüssigkeiten verbraucht weniger Energie

Die Aufbereitung von Biogas zu Biomethan wird in rund 200 Anlagen in Deutschland praktiziert. Ingenieure der DVGW-Forschungsstelle am Engler-Bunte-Institut in Karlsruhe haben – einer Medienmitteilung vom 11.12.2018 folgend – gemeinsam mit Praxispartnern der Ionic Liquids Technologies GmbH aus Heilbronn und der Powerfarm Bioenergie GmbH aus Tuningen im Projekt „BGA-IL – Biogasaufbereitung mit ionischen Flüssigkeiten“ (FKZ-Nr. 03KB104) ein energieeffizientes Aufbereitungskonzept entwickelt, das sich die Vorteile ionischer Flüssigkeiten zu Nutze macht. weiterlesen…

Kohle-Kommission auf der Zielgeraden

DUH fordert Kanzlerin zur Einleitung des Kohleausstiegs auf – Woidke und Haseloff zufrieden – Greenpeace: In 12 Jahren Schluss!

Bundeskanzlerin Merkel hat die Ministerpräsidenten der vier Kohle-Länder Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Nordrhein-Westfalen am 15.01.2019 zum Abendessen eingeladen. Ergebnis: Die vom Kohleausstieg betroffenen Regionen können langfristig mit mehr Geld für den Strukturwandel rechnen. Sachsen-Anhalts Haseloff (CDU) sagte nach dem Spitzentreffen, “erhebliche Mittel” seien notwendig: Bundesfinanzminister Scholz habe dafür im Rahmen von Maßnahmengesetzen klar eine langfristige Finanzzusage getroffen. weiterlesen…

Encavis erweitert Portfolio in Niederlanden auf mehr als 100 Megawatt

Umsatzerlöse von jährlich rund 1,4 Millionen Euro erwartet

Die Encavis AG hat zu Jahresbeginn einen weiteren Solarpark in den Niederlanden gekauft, berichtet Sandra Enkhardt in pv magazine. Die Photovoltaik-Anlage „Zierikzee“ mit 14,1 Megawatt sei noch vor dem Jahreswechsel ans Netz angeschlossen worden, teilte der Hamburger Betreiber mit. In den ersten 15 Jahren werde eine Einspeisevergütung von knapp elf Cent pro Kilowattstunde für den Solarpark gezahlt, danach der jeweils geltende Marktpreis. Ab dem ersten vollen Betriebsjahr werde der Solarpark Umsatzerlöse von jährlich rund 1,4 Millionen Euro erwirtschaften, so die Erwartungen bei Encavis. Das Investitionsvolumen einschließlich der projektbezogenen Fremdfinanzierungskosten liege bei 10,6 Millionen Euro. Der Verkäufer bleibe mit einem Anteil von insgesamt zehn Prozent an dem Solarpark beteiligt. weiterlesen…

EU schafft Doppelbelastung von Speichern bei Prosumern ab

Klimafreundliche und bürgernäher organisierte Energieversorgung

Bürger und Unternehmer, die Solarstrom selbst erzeugen, verbrauchen, speichern und verkaufen, sollen zu einem zentralen Baustein des modernen Stromsektors werden. Die gegenwärtig teilweise noch geltende Doppelbelastung mit Steuern und Abgaben für Energiespeicher bei Netzdienstleistungen soll nach dem Willen der Europäischen Union abgeschafft werden. Dies geht aus den nun schriftlich vorliegenden Ergebnissen der Trilog-Verhandlungen zum neuen Strommarktdesign hervor, auf die sich das EU-Parlament, die EU-Kommission und die Vertreter der Mitgliedsstaaten im EU-Rat kurz vor Weihnachten geeinigt hatten. weiterlesen…

Werner Kleinkauf feiert 80. Geburtstag

Pionier der Energiewende gründete 1988 heutiges Fraunhofer IEE

Die Anfänge der heutigen Energiewende liegen über 40 Jahre zurück. Einer der Pioniere ist Prof. Dr. Werner Kleinkauf, der Anfang der 70er Jahre bei der DLR mit der Forschung und Entwicklung zur Nutzung der erneuerbaren Energien begann und ab 1976 an der Universität Kassel fortsetzte, 1981 Mitbegründer der heutigen SMA Solar Technology AG und 1988 Gründer des heutigen Fraunhofer IEE war. Als einer der ersten habe er die Bedeutung der Systemforschung für eine stabile und sichere Stromversorgung mit Wind- und Solarenergie erkannt und zitierte dafür immer wieder den griechischen Philosophen Aristoteles: “Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile”. Schwerpunkte seiner Forschungsarbeit waren Regelungstechnik, Leistungselektronik, Stromrichtertechnik und Energiesystemtechnik. weiterlesen…

Windstrom belastet Umwelt am geringsten

Deutsche Treibhausgasemissionen haben Gesamtkosten von rund 164 Mrd. Euro zur Folge – Wind 0,28 ct/kWh – Braunkohle 20,8 ct/kWh

Zu viele Treibhausgase, Luftschadstoffe und andere Umweltbelastungen schaden dem Klima und der Gesundheit, wirken sich negativ auf Ökosysteme aus und begünstigen das Artensterben. Zudem führen sie zu wirtschaftlichen Einbußen durch z. B. Produktionsausfälle, Ernteverluste oder Schäden an Gebäuden und Infrastruktur. Für viele dieser Schäden gibt es etablierte wissenschaftliche Methoden, um sie in Geldwerten auszudrücken. Das tut z.B. das Umweltbundesamt in seiner “Methodenkonvention 3.0 zur Ermittlung von Umweltkosten“. Demnach belastet Windenergie die Umwelt am wenigsten. weiterlesen…

Bis 2030 15 Mio. t CO2 einsparen

Altmaier: „Abwärmeoffensive verbindet Klimaschutz und Wettbewerbsfähigkeit“

Das Förderprogramm „Abwärmenutzung in gewerblichen Unternehmen“ ist laut einer BMWi-Medienmitteilung erfolgreich. Die rund 1.300 angestoßenen Projekte werden nach ihrer Umsetzung ab 2020 jährlich 1,4 Millionen Tonnen CO2 einsparen – die Hälfte mehr als ursprünglich anvisiert. Das übertrifft das Ziel von jährlich 1 Million Tonnen CO2 deutlich. Mit dem Förderprogramm hat das BMWi im Mai 2016 eine Offensive gestartet, fossile Brennstoffe, die damit verbundenen CO2-Emissionen und gleichzeitig Energiekosten einzusparen. Das damit angestoßene Investitionsvolumen beläuft sich auf rund 2,5 Milliarden Euro. Das Programm trägt damit nicht nur in erheblichem Umfang zum Klimaschutz, sondern auch wirksam zur Modernisierung und Stärkung des Investitionsstandorts Deutschland bei. weiterlesen…

Hochtemperatur-Co-Elektrolyse erfolgreich getestet

Durchbruch für Power-to-X”: Sunfire startet Skalierung hocheffizienter Produktion

Der Dresdner Sunfire GmbH ist nach eigenen Angaben ein technologischer Durchbruch für die Energiewende gelungen: Die erfolgreiche Inbetriebnahme und der erfolgreiche Testbetrieb (> 500 Stunden seit November 2018) einer Hochtemperatur-Co-Elektrolyse. Die SUNFIRE-SYNLINK genannte Technologie ermöglicht die hocheffiziente Produktion (zukünftig ca. 80 % Wirkungsgrad im industriellen Maßstab) von Synthesegas in einem einzigen Schritt unter Einsatz von Wasser, CO2 und Ökostrom. Damit sinken die Investitions- und Betriebskosten für Power-to-X-Projekte (synthetische Kraftstoffe, e-Crude, e-fuels) deutlich. weiterlesen…

96 Millionen für E-Auto-Ladesäulen

Auftaktveranstaltung “Ladeinfrastruktur als Beitrag zur Energiewende“

Die Bundesregierung will die Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge weiter ausbauen. Für das entsprechende Förderprogramm, das der Einbindung des Verkehrs in die Energiewende dient, stellt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie laut einer Medienmitteilung 96 Millionen Euro zur Verfügung. Darauf hat der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Oliver Wittke, am 14.01.2018 bei der Auftaktveranstaltung „Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge“ im Rahmen des „Sofortprogramms Saubere Luft 2017 – 2020“ hingewiesen. weiterlesen…

PV-Anlagen können Häuser vor Schneebruch schützen

Lösung seit Jahren bekannt und realisiert

Eine PV-Anlage auf dem Dach könne auch den Schnee schmelzen und nicht nur Strom liefern. Eine im Vergleich zur Jahresstromerzeugung winzige Strommenge reiche dafür aus. Das rät Energieexperte und EEG-Mitautor Hans-Josef Fell dringend allen von der momentanen Schneekatastrophe betroffenen Hausbesitzern in Südbayern und im Alpenraum. Die Hausdächer, die derzeit unter den Schneelasten einzubrechen drohen, wären weniger gefährdet, wenn sie bereits mit rückstromfähigen PV-Anlagen – mit Batterien im Keller – ausgerüstet wären. weiterlesen…