Warum es in der EU keine Kerosinsteuer gibt

11,7 Mrd. Steuerausfall –

Frankreich hat eine Steuer auf Flugtickets eingeführt, um das klimaschädliche Fliegen weniger attraktiv zu machen. Trotzdem, und obwohl obwohl Umweltschützer seit Jahren die Einführung einer solchen Steuer fordern, bleibt Kerosin in der EU weiterhin steuerbefreit. Woran liegt das? fragte Florence Schulz am 11.07.2019 auf EURACTIV.de. weiterlesen…

Kerosinsteuer mit Problemen

Vorschläge für Aufhebung der Steuerbefreiung zurzeit in Prüfung

Die Einführung einer nationalen Kerosinsteuer kann nach Ansicht der Bundesregierung zu verwaltungsmäßigen Schwierigkeiten führen. Wie es in einer Antwort (19/11071) auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion (19/10780) heißt, fliegen viele der im innerdeutschen Luftverkehr eingesetzten Flugzeuge auch ins Ausland. Die Betankung zuzuordnen würde erhebliche technische und verwaltungsmäßige Schwierigkeiten verursachen. Auch wären Ausweichstrategien, dass zum Beispiel vermehrt im Ausland getankt würde, nicht zu verhindern. Dies wäre weder steuerpolitisch erwünscht noch würde dadurch eine Verbesserung für die Umweltsituation eintreten, argumentiert die Regierung. weiterlesen…

IG Metall, BUND und NABU:

Druck machen für eine ökologische, soziale und demokratische Transformation

Für eine “erfolgreiche Energie- und Mobilitätswende” wollen die drei Verbände IG Metall, Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland (BUND) und Naturschutzbund Deutschland (NABU) einer gemeinsamen Pressemitteilung vom 10.07.2019 zufolge “gemeinsam drastisches Umsteuern vorantreiben”. Die Grundforderungen: “Unternehmen und Politik müssen endlich liefern; mit einer schwarzen Null ist die Energie- und Mobilitätswende nicht zu schaffen: effektive Klimaschutzpolitik zur Verringerung der sozialen Spaltung nutzen”. weiterlesen…

Wie DAX-Konzerne den Klimawandel anheizen

Ein Drittel der Dax-Firmen hat ihren CO2-Ausstoß 2018 sogar weiter erhöht

Auf den ersten Blick sieht die Bilanz gar nicht so düster aus: Rechnet man alle 30 Dax-Konzerne zusammen, haben die Unternehmen ihren Treibhausgasausstoß von 2017 auf 2018 um 1,2 Prozent auf 339 Millionen Tonnen gesenkt, berichtet das Handelsblatt und beruft sich auf Unternehmenszahlen. Doch auf den zweiten Blick offenbart sich: So schlittern wir weiter in die Klimakrise. Clemens Weiss hat für energiezukunft die Statistik genauer angeschaut. weiterlesen…

Sauber Platz schaffen für mehr Windstrom

Brandenburger Startup entwickelt Neuheit für Repowering-Prozess

„Sie setzen als junges und innovatives Startup-Unternehmen Maßstäbe, weil Sie zeigen, dass mit klugen Ideen Umweltschutz betrieben und gleichzeitig Arbeitsplätze geschaffen werden können“, sagte Bundesumweltministerin Svenja Schulze am 14.07.2019 anlässlich ihres Besuchs bei der Firma WP Systems im südbrandenburgischen Ruhland. Das Unternehmen entwickelt laut einer Medienmitteilung mit fachlicher und finanzieller Unterstützung der DBU eine Maschine, die günstig und schnell Spannbetontürme von alten Anlagen abbauen soll. Sie bestehen aus Stahl und Beton, die anschließend getrennt recycelt werden.
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“Nicht nachvollziehbar” – “scharfe Begrenzung der Zinssätze notwendig”

Applaus und Kritik für BGH-Urteil über Netzrenditen

“Während Verbrauchervertreter jubeln und eine rasche Entlastung bei den Netzentgelten fordern, ist für die Netzbetreiber das Urteil angesichts der Bedeutung des Energienetzes für die Herausforderungen der Energiewende ein falsches Signal,” schrieb Petra Hannen am 10.07.2019 auf pv magazine über das Urteil des Bundesgerichtshofs, der die von der Bundesnetzagentur vorgenommene Kürzung der Eigenkapitalzinssätze für Betreiber von Strom- und Gasnetzen bestätigt hatte. weiterlesen…

Wiener Bundesrat einhellig pro Klimanotstand

Strom 2030 nur noch aus Erneuerbaren Energiequellen

SPÖ, ÖVP, NEOS und JETZT haben im österreichischen Nationalrat eine gemeinsame Initiative zur Ausrufung des Klimanotstands in Österreich eingebracht. Der Umweltausschuss soll noch vor der nächsten regulären Nationalratssitzung am 25.09.2019 seine Beratungen über einen entsprechenden Entschließungsantrag zu beenden. Nun ist der Bundesrat vorgeprescht, meldet die Wiener Parlamentskorrespondenz. Einstimmig sprachen sich die Mitglieder der Länderkammer am Ende der Sitzung am 11.07.2019 dafür aus, auch in der Alpenrepublik die “Climate Emergency” zu erklären. weiterlesen…

“Heiße Luft haben wir schon genug…”

Niederösterreich bereits heute vom Klimawandel betroffen

90 Prozent der niederösterreichischen Bevölkerung sieht bereits Auswirkungen des Klimawandels in Niederösterreich oder rechnet damit in den nächsten Jahren. Darüber hinaus fordern zwei Drittel den weiteren Ausbau der Windkraft im eigenen Bundesland. Dies sind einige Ergebnisse einer aktuellen Umfrage des Instituts für statistische Analysen Jaksch und Partner GmbH. weiterlesen…

Pflanzen als Vorbild

Buch “Künstliche Photosynthese – besser als die Natur”

“Die künstliche Photosynthese ist der Heilige Gral der Forschung”, meint Leticia González, Vorständin des Instituts für Theoretische Chemie an der Universität Wien laut einem Artikel in uni:view vom Januar 2019: “Schon alleine deswegen, weil wir ein Energieproblem haben und dringend saubere, nachhaltige Energieträger benötigen.” Nun diskutieren drei Wissenschaftler (Holger Dau, Philipp Kurz und Marc-Denis Weitze) in einem neuen Buch unter dem Titel “Künstliche Photosynthese – besser als die Natur”, welches Potenzial die künstliche Photosynthese hat.
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Ein walisisches Dorf vor dem Aus

Klimawandelopfer alleine gelassen

Wenn der Meeresspiegel steigt, wird es das Dorf Fairbourne an der walisischen Küste nicht mehr geben. Die Behörden wollen nicht mehr in den Hochwasserschutz investieren. Deswegen soll das Dorf geräumt werden. Es wäre die erste Gemeinde in Großbritannien, die wegen des Klimawandels aufgegeben wird. ARD-Korrespondentin Imke Köhler hat sich für den Deutschlandfunk bei den betroffenen Dorfbewohnern umgehört. weiterlesen…