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Energie für die Zukunft

SOLARIFY – das unabhängige Infoportal von Agentur Zukunft und Max-Planck-Gesellschaft für Nachhaltigkeit, Erneuerbare Energien, Klimawandel und Energiewende.




Chile: PV-Rekord-Preis von 29,13 US-Dollar/MWh für 280 GWh/a

Solarpack logoDas spanische Solarunternehmen Solarpack hat einen Vertrag über die Lieferung ab 2021 von insgesamt 280 GWh pro Jahr unterzeichnet. In der bisher größten Stromversorgungs-Ausschreibung (2015/01) in Chile gewann das Unternehmen mit dem angebotenen Rekordpreis von 29,13 US-Dollar/MWh (ca. 25,7 €), so eine Medienmitteilung. Dazu baut die Solarpack-Tochter Solar-Maria Elena in der Tarapacá-Region (Hauptstadt: Iquique) den PV-Park „Granja Solar“ mit 120 MW, der 2019 ans Netz gehen soll.


Speicher bezahlt sich in der Regel selbst

Kai Wu - Foto © EU Climate-KICBauherren, vor allem Dachbesitzer, die über eine PV-Anlage nachdenken, stehen vor der Frage: Mit Speicher oder ohne? “Mit Speicher!” sagt Kai Wu vom Solarbatterie-Portal Enerkeep im Portal Solar Professionell, „denn Speicher bringen zusätzliche Energie-Unabhängigkeit zum Nulltarif.“ Dafür spricht, dass Geld gespart wird, etwa bei der Arbeitszeit – und: Solar professionell logoweil sich PV-Anlage und Speicher denselben Wechselrichter teilen. Doch eine pauschale Antwort ist schwer: Es kommt wie immer auf den Einzelfall an.


Neue CMC-Klasse – protonen-leitende Membranen

FZ Jülich logoDas BMBF fördert zwei Projekte des Jülicher Instituts für Energie- und Klimaforschung (IEK-1) namens MAXCOM und ProtOMem im Rahmen der Förderinitiative „Materialforschung für die Energiewende“ mit rund 2,6 Millionen Euro. Der Parlamentarische Staatssekretär Thomas Rachel überreichte dazu im Forschungszentrum Jülich die Förderbescheide.

Umweltstaatssekretär Flasbarth bei erstem EE-Expertentreffen auf Kuba

Flasbarth mit IRENA-Mitarbeitern und kubanischen Gastgebern - Foto © Botschaft Mexico, Rosemarie LiekfeldtDie kubanische Regierung und die Internationale Agentur für Erneuerbare Energien (IRENA) veranstalteten vom 24. bis 26. August in Havana einen Workshop zum Ausbau der erneuerbaren Energien für die zukünftige Stromversorgung des Inselstaates, der erste dieser Art auf Kuba. Er wurde von der Internationalen Klimaschutzinitiative des BMUB unterstützt und diente dem Austausch zwischen kubanischen und internationalen Energie-Fachleuten, unter anderem zur sicheren Einbindung größerer Anteile Erneuerbarer Energie in das kubanische Stromnetz.

VDE baut EE-Bereich aus


Neu gegründete VDE Renewables GmbH bietet Qualitätssicherung, Zertifizierung und Bankability-Dienstleistungen für erneuerbare Energien weltweit

VDE logoDer globale Markt der erneuerbaren Energien wächst weiter nachhaltig. Neue Marktanforderungen und Finanzierungsmodelle erfordern ein deutlich höheres Maß an Produktqualität, das weit über internationale Standards hinausgeht. Damit etablierte, aber vor allen Dingen auch neu hinzukommende Märkte in Zukunft noch besser und effizienter bedient werden können, baut der VDE den Bereich der erneuerbaren Energien weiter strategisch aus. Dazu werden alle globalen Aktivitäten im Bereich erneuerbare Energien in der neu gegründeten VDE Renewables GmbH mit Hauptsitz in Alzenau gebündelt – so eine Medienmitteilung.


Machbarkeitsstudie des UBA

Kenngrößen Umweltbewusstsein © UBAIn einer im August 2016 veröffentlichten Machbarkeitsstudie geht das Umweltbundesamt (UBA) der Frage nach, mit welchen Kenngrößen Umweltbewusstsein zeitgemäß erfasst werden kann. Sie stellt die theoretischen Grundlagen, die forschungspraktische Entwicklung und eine erste empirische Überprüfung eines Vorschlags für Kenngrößen zur Messung des Umweltbewusstseins in Deutschland vor.


Deutsche Umwelthilfe schlägt Alarm

DUH logoKontrollen der Deutschen Umwelthilfe (DUH) bei 45 Handelsunternehmen belegen: Nicht nur Amazon und Ikea ignorieren die neue gesetzliche Rücknahmeregelung für alte Elektrogeräte – die Mehrheit des Handels informiert  - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft 20151024_103024Verbraucher schlecht oder verweigert die Annahme von Elektroschrott. Die DUH fordert den sofortigen Stopp von Gesetzesverstößen und eine verbraucherfreundliche Rücknahme von Elektrogeräten.

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SWR-Windräder-Doku in der Kritik


Miserables Handwerk

Ein mieses Agitprop-Stück ist zu beklagen: Am 1. August, um 21.45 Uhr – also zu bester Sendezeit – sendete der SWR (der Schreiber dieses Textes war selbst Chefreporter dieses Senders und hat das ARD-Medienhaus in Deutsch-Südwest in besserer Erinnerung) die „Dokumentation“ „Der Kampf um die Windräder – Die Auswüchse der Boombranche“. Der primitive Angriff auf die Energiewende hatte die scheinbare Objektivität insinuierende Unterzeile „Eine Recherche von ‚Report Mainz'“- scheinbar deshalb, weil das Polit-Magazin eigentlich als seriöse Veranstaltung gilt, besser: galt- denn, so die Selbstdarstellung: „Wir decken Missstände und Fehlentwicklungen auf, zeigen die Wahrheit dahinter und nennen die Verantwortlichen beim Namen. Uns ist wichtig, sorgfältig zu berichten und einen langen Atem zu haben. Wir sind unvoreingenommen, unabhängig….“ Wie? Pustekuchen…!
Denn dem Film ging es ganz offensichtlich nicht um objektive Darstellung der Konflikte um Windräder: Stattdessen schlugen sich die Autoren auf die Seite der Windkraftgegner und übernahmen kritiklos deren „Argumente“ – zwar oft nachweisbar falsche, dafür aber bejubelt von der Bildzeitung. Die Windenergie sei ein korruptes Milliarden-Geschäft ohne Einflussmöglichkeit der Bürger, das am Hungertuch nagende Geringverdiener finanzieren müssten. So die simple Botschaft, mit O-Tönen republik-bekannter Energiewendegegner verziert, wie etwa Unions-Fraktionsvize Michael Fuchs: „Ich habe es nie bei einer anderen Lobby so erlebt, dass so brutal vorgegangen wurde“.
Immerhin: Nach der Ausstrahlung brach ein Proteststurm los. „Lehrstück perfider Demagogie, das allen Grundsätzen journalistischer Aufrichtigkeit Hohn spricht“, lautete eine Verurteilung, eine andere: „Bei derart einseitigem Journalismus wie in diesem Film kann man schon ins Zweifeln kommen, ob die Autoren wirklich selbst die Unabhängigkeit vorleben, die sie von anderen einfordern.“ Eine dritte („der Bericht strotzt nur so von Mutmaßungen, verfälschten Tatsachen“) diagnostizierte „eine journalistische Fehlleistung erster Güte“. Wieder andere sahen schlimmste „Hetzpropaganda“, „ein Lehrstück perfider Demagogie“ und Journalismus im Bildzeitungs-Stil. Ein anderer Kritiker protokolliert Halb- und Unwahrheiten im Dutzend…

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